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Leistungen der Zusatzversicherung während der Mutterschaft

Bei der Zusatzversicherung gilt es zu unterscheiden zwischen der Spitalzusatzversicherung, welche weiterführende Leistungen im Spitalbereich deckt und der Krankenpflege-Zusatzversicherung, die präventive und medizinische Behandlungen übernimmt. Während der Mutterschaft ist keine der beiden Zusatzversicherungen obligatorisch. Sie decken jedoch einige Leistungen mehr als die Grundversicherung und können sich deshalb als sehr lohnenswert erweisen. Die Krankenkassen bieten die Zusatzversicherung unter verschiedenen Namen mit unterschiedlichen Leistungen und Preisen an. Ein Leistungsvergleich lohnt sich auf alle Fälle. 

Schwangerschaft
Alle weiteren Routine- und Ultraschalluntersuchungen, welche die Grundversicherung nicht deckt, werden von der Zusatzversicherung übernommen. Auch Behandlungen der Naturheilkunde wie z.B. Akupunktur bezahlt die Zusatzversicherung, allerdings variiert die Höhe der Kostenbeteiligung je nach Krankenkasse. Die einen übernehmen einen gewissen Prozentsatz der Kosten, während andere einen jährlichen Maximalbetrag für alle Behandlungen bezahlen.

Geburtsvorbereitungskurse
An Schwangerschafts- und Rückbildungsgymnastik leistet die Zusatzversicherung einen gewissen Kostenbeitrag. Die Kursleiterin bzw. Therapeutin muss dazu aber von der Krankenkasse anerkannt sein. Klären Sie dies vor der Kursanmeldung unbedingt ab.

Geburt und Wochenbett
Der grosse Vorteil einer Spitalzusatzversicherung (halbprivat oder privat) liegt in der freien Arztwahl. Das bedeutet, Ihre Gynäkologin oder Ihr Gynäkologe, welche/r Sie während der Schwangerschaft betreut hat, begleitet Sie auch bei der Geburt und im Wochenbett. Zudem werden Sie in einem Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht. Für den Aufenthalt in einer privaten oder halbprivaten Abteilung benötigt unter Umständen auch das Neugeborene eine Zusatzversicherung. Klären Sie dies vorgängig ab, ebenso wann die Versicherung abgeschlossen werden kann. Allgemein Versicherte können statt dem Abschluss einer Spitalzusatzversicherung auch einen so genannten Upgrade für Geburt und Wochenbett bezahlen. Dieser deckt je nach Angebot Leistungen, welche mit jenen der Zusatzversicherung vergleichbar sind. Ein genauer Vergleich der Angebote lohnt sich auf jeden Fall.


Wichtig zu wissen

Wartefrist
Einige Krankenversicherungen erheben eine Wartefrist (Karenzfrist) für Schwangerschaft und Geburt. Das bedeutet, dass die entsprechenden Kosten erst nach Ablauf einer Wartefrist von neun Monaten bis zwei Jahren übernommen werden. Wenn Sie während der Mutterschaft von einer Zusatzversicherung profitieren möchten, sollten Sie diese rechtzeitig und vor Eintreten der Schwangerschaft abschliessen.

Frühzeitiger Abschluss der Krankenkasse
Melden Sie Ihr Kind rechtzeitig bei einer Krankenkasse an, denn nur so werden allfällige Kosten vom ersten Tag an übernommen. Das Gesetz verlangt eine Anmeldung bis spätestens drei Monate nach der Geburt. Einige Grundversicherer setzten aber voraus, dass Sie Ihr Kind bereits vor der Geburt anmelden. Auch für die Zusatzversicherung ist eine rechtzeitige Anmeldung empfehlenswert.

Kostenbeitrag an Mutterschaftsleistungen
Beim Abschluss einer Zusatzversicherung sollten Sie darauf achten, dass Leistungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt im Vertrag mit eingeschlossen sind.